Sabine Wittemeier: Greta und die Giraffensprache 2

Die Wolfskinder Wim und Wilma haben aus ihren Streitereien (Band 1 – Greta und die Giraffensprache) gelernt und möchten ihre Erfahrungen gern weitergeben. So versuchen sie, in diesem zweiten Band anderen streitenden Tieren zu helfen. Doch guter Wille allein reicht nicht: Wim und Wilma fallen oft in ihr altes Konfliktverhalten zurück und reagieren impulsiv. Nun brauchen sie und die anderen Tiere jemanden, der ihnen zeigt, wie man Streitereien friedlich lösen kann.

Wie gut, dass ihre Freundin Greta ihnen und allen anderen Tieren der Ukobanga-Savanne verlässlich zur Seite steht. Die weiße Giraffe ist nicht nur wegen ihrer Fellfarbe außergewöhnlich. Sie kennt auch eine besondere Art und Weise, miteinander zu reden: die Giraffensprache. Greta motiviert die anderen Tierkinder dazu, die Bedürfnisse aller zu berücksichtigen und gemeinsam Lösungen zu finden. Gelingt es ihr auch dieses Mal, die verschiedenen Meinungen und Sichtweisen in Einklang zu bringen? Kindern Handlungsalternativen für Streitgespräche aufzeigen: Die anschaulichen Tiergeschichten sind inspiriert von der Methode der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Dabei geht es darum, Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und auszusprechen. Ein wertschätzendes Miteinander, Empathie und gegenseitiges Verständnis helfen den Beteiligten, Konflikte harmonisch und einvernehmlich zu lösen. Die Auseinandersetzung mit sich selbst und anderen fördert wichtige soziale Kompetenzen für einen respektvollen Umgang miteinander. Jede Geschichte ist mit liebevollen Illustrationen versehen und durch Fragen abgerundet, um über den Inhalt zu reflektieren. Softcover, 89 Seiten, 16,00 € Dieses und weitere Bücher von Sabine Wittemeier sind auf ihrer Website (https://www.lendrik-buch.de) zu finden. Über ihren Web-Shop (https://www.lendrik-buch.de/Buchbestellung) können alle Bücher bei ihr persönlich bestellt werden.

Axel Schlote: Bin ich dann mal weg? Philosophische Einwände gegen die Angst vor dem Tod

Ein Essay über den Umgang mit dem Unvermeidbaren Die Zeugung ist unser Todesurteil, wir erwarten das Ende in dem Todestrakt, den wir Leben nennen. Der Philosoph Axel Schlote hat sich das Unvermeidbare vorgeknöpft und seine Ergebnisse in einem Essay im Berliner Parodos Verlag veröffentlicht. Geht im Tode die Welt für uns unter? Oder nur wir für die Welt? Die
Angst vor dem Tod wird oft verdrängt, doch irgendwann trifft sie jeden. Insofern ist das Thema diesesBuches populär, die Antworten bleiben philosophisch. Beides verträgt sich: Alle Gedanken werden klar, nachvollziehbar und für jeden verständlich vorgetragen.
Das Credo des Philosophen lautet: Verstehen hilft ertragen. Die Philosophie hat über Jahrtausende hinweg das Mysterium des Todes immer wieder behandelt und Einwände gegen unsere Ängste gefunden. Die Einsichten großer Geister leiten durch diese Schrift: von Buddha, Platon und Seneca über Montaigne bis zu
Kant, Schopenhauer und anderen Philosophen. Mit ihrer Unterstützung untersucht Schlote den Ursprung unserer Angst vor dem Tod, widerlegt den schlechten Ruf des Todes und klärt, was an uns Menschen vergänglich und was unvergänglich ist. Abschließend stellt er seine eigene, begründete Auffassung zum Tod vor. Stets tritt Schlote der Angst vor dem Tod mit der Waffe der Vernunft gegenüber und zeigt, warum unsere Furcht unbegründet ist. Die skizzierten Einwände gegen die Angst vor dem Tod lassen uns das Unvermeidbare gelassen akzeptieren. Michel de Montaigne schrieb über den Tod: „Wir müssen allezeit gestiefelt und reisefertig seyn.“ Dieses Buch gehört in jeden Rucksack für das Abenteuer Leben, das ohne den Tod nicht möglich wäre.

Aus dem Inhalt
Mut zur Konfrontation – Den Schrecken entziffern – Erlösung von dem Leiden – Nur das Leben ewiglich – Die Geburt kein Anfang, das Sterben kein Ende – Schopenhauer: Unzerstörbarkeit unseres wahren Wesens – Anmerkungen zum Selbstmord – Seelenwanderung und Wiedergeburt – Vergänglicher Körper, zeitloser Stoff – Was bleibt und stets gewesen ist.

Ausgewählte Zitate
„Die verdrängte Angst vor dem Tod klopft im Keller unseres Unterbewußtseins umso heftiger an die schwach gedämmten Türen unserer Gemütsruhe, je länger wir sie verdrängen.“
„Dieser Wille zum Leben ist also das Fundament unserer Angst vor dem Tod – nicht weniger, aber auch nicht mehr als ein ewiger, blinder Trieb.“
„Wir stellen nämlich fest, daß wir uns davor fürchten, eines Tages genau das wieder zu werden, was wir längst eine Ewigkeit lang gewesen waren.“
„Die Angst vor dem Tod ist daher paradoxerweise auch Angst davor, keine Angst mehr haben zu können.“
„Vielleicht sind die Leiden des Lebens ein Wink der Natur, der uns mit der Endlichkeit unserer Existenz versöhnen soll.“
„Ohne uns, indem wir lebendig sind, ist der Tod gar nicht denkbar.“

Axel Schlote: Bin ich dann mal weg? Philosophische Einwände gegen die Angst vor dem Tod
Parodos Verlag: Berlin 2023 – Preis: 17,90 €
Axel Schlote, Autor und Philosoph, promovierte 1996 mit einer Arbeit über die Zeit. Zahlreiche
Veröffentlichungen, zuletzt 2021 »Die beiden Grundprobleme der Philosophie: die Welt verstehen und
ertragen« und 2022 »Der jüngste Anhänger Schopenhauers, sein Vater und sein bester Freund« (Parodos).

„Herz auf Füßen“ – ein Lauf- und Lesebuch zugunsten von HelpAge

Herausgegeben wird das Lauf- und Lesebuch von HelpAge-Mitbegründer Lutz Hethey und Oma-Läufer Heiko Schulze. Sie sammelten die Geschichten von mehr als 40 Menschen, die jeweils ihre ganz individuelle Verbindung zum Laufen schildern. Darunter sind unter anderem auch Jan Fitschen, Europameister im 10.000-Meter-Lauf, und Olympia-Sieger Dieter Baumann. Auch Schauspielerin und HelpAge-Botschafterin Hannelore Hoger sowie Schirmherr Dr. Henning Scherf erzählen ihre Geschichte, die sie mit der Lauf-Kampagne „Jede Oma zählt“ verbindet. Alle Beiträge handeln vom Zusammenwirken von Alt und Jung für ein solidarisches Miteinander mit dem Ziel, bei den Leserinnen und Lesern die Lust auf Bewegung und Engagement zu wecken.

Erhältlich für 20 Euro beim Geest-Verlag: https://geest-verlag.de/shop/herz-auf-f%C3%BC%C3%9Fen-ein-lauf-und-lesebuchlutz-hethey-und-heiko-schulze-hg

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